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Zitate über Deutschland und die Deutschen |
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W |
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Währungsunion 1990 |
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„Wenn eine Ostmark in Wirklichkeit nur
25 Pfennig wert war, und selbst das nur in den produktivsten der
DDR-Betriebe, dann bedeutete das Verhältnis 1:1 eine Aufwertung
Prozent auf einen Schlag. Eine derartige Kostenexplosion hätte
auch in einer leistungsfähigen Volkswirtschaft ein Desaster
ausgelöst, umso mehr in der DDR, die schon vor dem Fall der
Mauer kurz vor dem Bankrott stand.“
Nikolaus Piper: Willkommen in der Wirklichkeit. Wie Deutschland
den Abstieg vermeiden kann
Deutscher Taschenbuch Verlag, München. 2004, Seite 40
„Helmut Kohl lässt sich gern – und gewiss nicht
ganz ohne Grund – als ‚Kanzler der Einheit’ bezeichnen.
Bei der Festlegung des unrealistischen Wechselkurses zwischen D-Mark
und der Mark der DDR dürfte sein Interesse an Wählerstimmen
allerdings eine größere Rolle gespielt haben als ökonomische
Vernunft. Unbestreitbar war es dieser Wechselkurs, der viele Sparer
in der DDR zunächst so sehr erfreute, der dann auf der anderen
Seite den beschleunigten Kollaps fast aller Unternehmen in der DDR
verursachte.“
Niels von Eisenhart Rothe, Geschäftsführer,
S&W Training in Meersburg – www.sw-training.com |
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Wein |
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„While no one has ever ranked German wines
amongst the world’s finest, the country does produce a number
of quite good ones.“
Richard Lord: Culture Shock! Germany.
A guide to Customs and Etiquette
Graphic Arts Center Publishing Company, Portland, Oregon. 1996,
Seite 30 f.
„Auf Auslandreisen ist man als Deutscher immer wieder peinlich
berührt von dem schlechten Ruf, den deutscher Wein bei vielen
Ausländern ‚genießt“. Ein Beispiel dafür
ist das obige Zitat von Richard Lord, der damit allerdings nur seinen
mangelnden Sachverstand in Sachen Wein dokumentiert.
Wenn man dann einen Blick auf das Angebot der örtlichen Supermärkte
an deutschen Weinen wirft, kann man dieses schlechte Image sogar
verstehen. Da finden sich immer noch Scheußlichkeiten wie
„Liebfrauenmilch“, die in Deutschland
niemand freiwillig trinken würde – schlimmstenfalls sogar
in Dosen. Das habe ich in England mit eigenen Augen gesehen.
Vor diesem Hintergrund
ist es eine wirkliche Herausforderung,
aber auch eine verdienstvolle Aufgabe, ausländische Klienten
von den herausragenden Qualitäten der besten deutschen Weißweine
zu überzeugen.“
Niels von Eisenhart Rothe, Geschäftsführer,
S&W Training in Meersburg – www.sw-training.com |
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Werbung |
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„Germans like lots of information, therefore
they wish an advert to describe the product in detail. They are
not impressed by clever slogans catchphrases or hype They do not
appreciate striking illustrations which often have little to do
with the product.”
Richard D. Lewis: When Cultures Collide. Managing
Successfully Across Cultures
Nicholas Brealey, London. 2000, Seite 208 |
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Wiedervereinigung |
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„Der Schock der deutschen Einheit hat mit
einer Verzögerung von vier Jahren aus den latenten Strukturproblemen
der alten Bundesrepublik eine Wirtschaftskrise werden lassen. Die
ökonomischen Fehler, die damals
begangen wurden, belasten die Nation heute; Sie sind der gewichtigste
Einzelposten in der Bilanz der Lasten und Standortnachteile der
deutschen Wirtschaft.“
Nikolaus Piper: Willkommen in der Wirklichkeit.
Wie Deutschland den Abstieg vermeiden kann
Deutscher Taschenbuch Verlag, München. 2004, Seite 11
“Cementing two nations together doesn’t
come cheap, especially when one of them (in estate agent terminology)
‚needs attention’.”
Stefan Zeidenitz und Ben Barkow: Xenophobe’s
Guide to the Germans.”
Oval Books, London. 2008, Seite 8
“Dass die deutsche Wiedervereinigung
außerordentlich teuer ist – damit haben Stefan Zeidenitz
und Ben Barkow zweifellos Recht. In den ersten zehn Jahren nach
der Wiedervereinigung
flossen jedes Jahr im Durchschnitt allein 100 Milliarden Euro nur
an öffentlichen Transferzahlungen von West- nach Ostdeutschland.
Dass es sich bei den für rund 40 Jahre getrennten Teilen Deutschlands
um zwei verschiedene Nationen handelt, das sehen Zeidenitz und Barkow
allerdings ganz sicher falsch. Historisch gesehen hat die alte Nation
Deutschland nur wenig Erfahrung
damit, vereint in einem Staat zu leben. Und 40 Jahre der Teilung
machen aus einer Nation keine zwei.“
Niels von Eisenhart
Rothe, Geschäftsführer, S&W
Training in Meersburg
Seminarangebote
„But part of the human problem lay in the
Wessi attitude of superior rectitude, and the growing feeling on
the part of the Ossis that unification, once viewed as a friendly
merger, was more of a hostile takeover.“
Susan Stern: These Strange German Ways and
the Whys of the Ways
Atlantik-Brücke e.V., Berlin. 2000, Seite 66 |
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Wirtschaft in Deutschland |
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„Deutschland
ist wieder da. Die Wirtschaft
wächst kräftig und der Export erreicht neue Höchststände.
Noch nie gab es so viele Erwerbstätige und seit 1992 nicht
so wenig Arbeitslose wie heute.“
Ederer, Peer, Schuller, Philipp und Willms,
Stephan: Geschäftsplan Deutschland
Schäffer-Poeschel Verlag, Stuttgart. 2008, Seite 1
„Die deutsche Volkswirtschaft hat seit Beginn des Jahres
2005 einen bemerkenswerten Aufschwung genommen. Unterstützt
und flankiert durch die Agenda 2010 und die Reformmaßnahmen
der großen Koalition haben sich Wachstum,
Beschäftigung
und Einkommen in
den letzten dreeinhalb Jahren verbessert und Deutschland
vom Schlusslicht des europäischen Geleitzuges in eine Spitzenposition
geschoben.“
Walter Otremba: Was jetzt zu tun ist
In: WirtschaftsWoche, 18.08.2008, Seite 36 |
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Wirtschaft und Staat in Deutschland |
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„Der Staat hat in den letzten Jahren eine
Art homöopathische Praxis gehabt. Es hieß: Der Markt
regelt Probleme selbst, es wurden höchstens mal ein paar Pillen
oder Salbe gegeben. Die Krise hat das Bild drastisch gewandelt.
Bei dem Homöopathen Staat werden laufend schwerverletzte Patienten
eingeliefert.“
Peter Bofinger, Mitglied des Sachverständigenrats
zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage, im Interview mit
der Süddeutschen Zeitung, 22.06.2009, Seite 19 |
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Wirtschaftsdeutsch |
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„Wenn Sie die deutsche Sprache nicht nur
für private Zwecke brauchen, sondern auch für Ihren Beruf,
dann sollten Sie einen wirklich qualifizierten Intensivkurs Wirtschaftsdeutsch
buchen. Diesen Intensivkurs Wirtschaftsdeutsch
sollten Sie allerdings sehr sorgfältig auswählen
Fast jeder Anbieter von Deutschkursen bietet heute auch Wirtschaftsdeutsch
an. In den wenigsten Fällen verfügen deren Trainer aber
über die erforderliche wirtschaftliche Kompetenz, über
das nötige Verständnis für Ihre Position und Ihre
geschäftlichen Herausforderungen.
Ganz anders ist das bei S&W Training. Bei uns steht schon der
Name für Wirtschaftskompetenz. Bei uns arbeiten Linguisten,
Ökonomen und Kommunikationstrainer eng zusammen, um Ihnen maßgeschneidert
genau das Kursmenü zu servieren, das für Sie optimal ist.
Wir tun das seit nun schon mehr
als 20 Jahren für viele erste Adressen der deutschen und globalen
Wirtschaft.
Und wir bekommen dafür von
unseren Klienten die besten Referenzen:
Sie sehen: bei uns sind Sie in bester Gesellschaft. Wann dürfen
wir auch Sie zu einem Intensivkurs Wirtschaftdeutsch
bei uns im wunderschönen Meersburg am Bodensee begrüßen?“
Niels von Eisenhart Rothe, Geschäftsführer,
S&W Training in Meersburg – www.sw-training.com |
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Wirtschaftskrise |
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„Deutschland steckt in der schwersten Wirtschaftskrise
der Nachkriegsgeschichte. Denn wegen ihrer ausgeprägten Exportausrichtung
ist die deutsche Wirtschaft
weitaus stärker vom Zusammenbruch der Weltkonjunktur betroffen
als viele andere Industriestaaten. Selbst im Mutterland der Krise,
in den USA, wird die Wirtschaftsleistung dieses Jahr nur etwa halb
so stark sinken wie in Deutschland.
Dass der Einbruch in Deutschland noch stärker ausfällt
als der Nachfragerückgang in wichtigsten Abnehmerstaaten, hat
einen simplen Grund: Deutschland exportiert vor allem Maschinen
und Autos – und die sind in Krisenzeiten besonders wenig gefragt.“
Axel Schrinner und Dorit Hess: Volle Kraft
voraus
In: Handelsblatt, 12.06.2009, Seite 2 |
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Wirtschaftspolitik in der Krise |
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„Der Patient Deutschland hat eine schwere
Infektion, keinen Herzinfarkt. Er ist in sich robust, ganz einfach,
weil Marktwirtschaften
grundsätzlich robuste Systeme sind. Die Selbstheilungskräfte
haben nach dem Lehman-Schock zeitweise
versagt, aber der Patient ist sehr gut therapiert worden durch den
Staat, der durch Konjunkturprogramme die Nachfrage
und durch Rettungspakete das Finanzsystem
stabilisiert hat.“
Peter Bofinger, Mitglied des Sachverständigenrats
zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage, im Interview mit
der Süddeutschen Zeitung, 22.06.2009, Seite 19 |
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Wirtschaftswunder |
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„Der Wiederaufstieg Westdeutschlands nach
dem Zweiten Weltkrieg hatte etwas von einem Wunder an sich. In der
Bundesrepublik der fünfziger und sechziger Jahre lagen Wachstumsraten
und die Investitionen höher als in den Nachbarländern;
die Arbeitslosigkeit
wurde viel schneller abgebaut als bei den Siegernationen des Zweiten
Weltkriegs. Die D-Mark gewann als junge Währung
in kürzester Zeit internationales Ansehen und Respekt.“
Nikolaus Piper: Willkommen in der Wirklichkeit.
Wie Deutschland den Abstieg vermeiden kann
Deutscher Taschenbuch Verlag, München. 2004, Seite 15
„Guided by the prudent, growth-oriented policies of Adenauer’s
economics minister, Ludwig Erhard (who had initiated the Deutsche
Mark back in 1948) and stabilised by the mutually beneficial ‘social
pact’ between unions and management, the West German economy
took off. What a short time before had been a depressing wasteland
of rubble and gutted industries became one of the world’s
most productive economies. Indeed, by the 1970s, West Germany, with
a population of only 60 million, had become the world’s third
largest economy ...“
Richard Lord: Culture Shock! Germany. A guide
to Customs and Etiquette
Graphic Arts Center Publishing Company, Portland, Oregon. 1996,
Seite 30 f. |
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Wissen ist Macht |
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„Germans are quite aware that information
is power, and they are rarely willing to share it.“
Greg Nees: Germany. Unraveling an Enigma.
Intercultural Press, Inc., Yarmouth, Maine, 2000, page 119
„Information, seen by Germans as ultimate
power and a means to compete rather than a way to synergize, is,
in fact, guarded jealously, and imparted only when pertinent and
necessary.“
Susan Stern: These Strange German Ways and
the Whys of the Ways
Atlantik-Brücke e.V., Berlin. 2000, Seite 38 |
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Wohlfahrtsstaat |
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„Finally, Bismarck built the first modern
welfare state. Among its purposes was to encourage workers to identify
with the state rather than with their socialist political leaders.
He introduced insurance schemes for accidents, sickness, old age.
He reduced working hours for women and children.”
Jeffrey E. Garten: A Cold Peace. America,
Japan, Germany, and the Struggle for Supremacy
Times Books, New York. 1999, Seite 89 |
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Wohlstand |
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Gehörten die Deutschen in den 1980er Jahren
zu den reichsten Industrieländern der Welt, so hat sich seitdem
eine Lücke zur Spitzengruppe aufgetan.“
Ederer, Peer, Schuller, Philipp und Willms,
Stephan: Geschäftsplan Deutschland
Schäffer-Poeschel Verlag, Stuttgart. 2008, Seite 19
“Dass Deutschland seit 1989 in der Weltrangliste des Wohlstands
um einige Plätze zurückgefallen ist, ist eine Tatsache.
Die wirkliche Überraschung ist es aber, dass Deutschland in
dieser Zeit nicht noch weiter zurückgefallen ist. Schließlich
hat sich die Wiedervereinigung
mit der ehemaligen DDR als eine auch im internationalen Vergleich
unvorstellbare wirtschaftliche Belastung erwiesen. Ganz sicher war
die Wiedervereinigung
nicht das einzige wirtschaftliche Problem Deutschlands, aber eben
eindeutig das größte.“
Niels von Eisenhart Rothe, Geschäftsführer, S&W Training
in Meersburg – www.sw-training.com |
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Wurst |
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„Der Wurst kommt in Deutschland
eine identifikationsstiftende Bedeutung
zu, denn landsmannschaftlich definiert sich der Deutsche über
die Wurst.“
Maxim Gorski: Gebrauchsanweisung für
Deutschland
Piper Verlag, München. 2007, Seite 41
“Das mit der der deutschen Wurst – oder besser: mit
den unendlich vielen Variationen deutscher Wurst – ist so
einer Sache. Als Berater
internationaler Führungskräfte
sehe (und schmecke) ich sie auch aus deren Perspektive. Und die
ist immer wieder überraschend: Während Italiener –
für mich die unangefochtenen Götter der Kochkunst –
sich gierig auf deutsche Bratwürste stürzen, kaum dass
sie deutschen Boden betreten haben, erheben ausgerechnet die Briten
den Anspruch, dass ihre Würste besser seien als die Deutschen.
Ein schönes Beispiel für ihren zu Recht gerühmten
schwarzen Humor.“
Niels von Eisenhart Rothe, Geschäftsführer,
S&W Training in Meersburg – www.sw-training.com |
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