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Zitate über Deutschland und die Deutschen |
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Scheitern |
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“Die Deutschen sind verliebt ins Scheitern.
Während wir Amerikaner nichts so sehr bewundern wie Erfolg,
ehren die Deutschen das Scheitern. Erfolg ist für sie oberflächlich;
Scheitern hat etwas Tiefgründiges, moralisch Überlegenes.“
Eric T. Hansen in: Deutsch perfekt 10/08,
S. 54 |
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Selbstbild / Fremdbild |
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„… the Germans claim to see themselves
as a bunch of melancholic, broody thinkers and poetic philosophers,
whereas everybody else sees them as down-to-earth, hands-on, practical
do-ers, no-nonsense people who get things done.“
Susan Stern: These Strange German Ways and
the Whys of the Ways
Atlantik-Brücke e.V., Berlin. 2000, Seite 4 |
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Selbstkritik |
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„Während die USA euphorisch ihre Erfolge
preisen und Probleme unter den Tisch fallen lassen, konzentrieren
sich Deutsche oft schon fast verbissen darauf, die eigenen Schwächen
zu analysieren, das vorhandene Positive zu sezieren. Sie erreichen
damit im In- und Ausland genau das Gegenteil
der erhofften Aufbruchstimmung. Die englischsprachige Presse greift
die deutsche Selbstkritik begierig auf und sieht darin ihre Meinung
vom lahmenden Deutschland bestätigt.“
Ulrike Reisach: Die Amerikanisierungsfalle.
Kulturkampf in deutschen Unternehmen
Econ Verlag, Berlin. 2007, Seite 133 |
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Service in Deutschland |
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“I am not suggesting
that Germany has made a quantum leap in terms of service. But a
quantum hop is noticeable.”
Susan Stern: These Strange German Ways and the Whys of the Ways
Atlantik-Brücke e.V., Berlin. 2000, Seite 178
Der gesamte Dienstleistungssektor
Deutschlands scheint sanierungsbedürftig zu sein. …
Die Mängel
werden gut verwaltet, aber nur sehr schleppend behoben. …
Aber garantiert hierzulande wirklich nur eine verrückte Glückssträhne,
dass sich der Kunde aus dem Bettelstand erheben und zum König
werden kann?“
Celal Öczan: Mein Deutschland
In: Süddeutsche Zeitung, 13.06.2009, Seite38
„Servicewüste Deutschland’ –
dieses Klischee hat sich bei vielen tief eingegraben – besonders
bei vielen ausländischen Besuchern und Kennern Deutschlands.
Noch vor zehn Jahren hätte ich diesen Begriff
auch selbst benutzt. Heute nicht mehr. Auch wenn es zweifellos
noch sehr viel zu verbessern
gibt – eine Servicewüste ist Deutschland heute glücklicherweise
nicht mehr. Viele deutsche Unternehmer und ihre Mitarbeiter haben
verstanden, dass
Produktqualität allein zu wenig ist, dass ihre Kunden auch
großen Wert auf Dienstleistungsqualität
legen.“
Niels
von Eisenhart Rothe, Coach, S&W Training in Meersburg
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Sicherheit in Deutschland |
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„Die empfundene Sicherheit
ist einer der weichen Standortfaktoren Deutschlands.“
Ulrike Reisach: Die Amerikanisierungsfalle.
Kulturkampf in deutschen Unternehmen
Econ Verlag, Berlin. 2007, Seite 253 |
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Sicherheitsbedürfnis |
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„Im Kern der deutschen Kultur liegt der
Wunsch nach Sicherheit,
so treffend ausgedrückt durch die Redewendung „Ordnung
muss sein“. Die Deutschen fühlen sich sehr schnell unsicher.
Um diesem unbewussten
Gefühl entgegenzuwirken, streben Deutsche danach, ernsthaft
und extrem organisiert zu sein.“
Patrick LeMont Schmidt: Die amerikanische
und die deutsche Wirtschaftskultur im Vergleich
Hainholz Verlag, Göttingen. 2001, Seite 27 f. |
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Sitzungen |
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„Germans have their
own particular style of conducting meetings and negotiations, and
you may find that procedures with big German companies are much
more formalised than in your country. It is generally advisable
to adopt a rather more formal approach with Germans at meetings
....”
Richard D. Lewis: When Cultures Collide. Managing
Successfully Across Cultures
Nicholas Brealey, London. 2000, Seite 200 |
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Skat |
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“Skat is fascinating, incredibly complicated
(for the uninitiated) and incredibly fast. It can make even the
bystanders nervous.“
Susan Stern: These Strange German Ways and the Whys of the Ways
Atlantik-Brücke e.V., Berlin. 2000, Seite 219
„Wenn Sie für längere Zeit in Deutschland
zu leben planen – und wenn Sie Kartenspiele nicht grundsätzlich
ablehnen, dass sollten Sie wirklich daran denken, Skat zu lernen.
Das wird nicht ganz einfach, aber es könnte sich lohnen. Skat
wird in allen deutschen Regionen gespielt und vor allem in allen
sozialen Schichten – ein wahrhaft klassenloses Spiel. Wenn
Sie Skat spielen können, dann wird das Ihre soziale Integration
in Deutschland sehr erleichtern
und beschleunigen
Bei S&W Training in Meersburg am Bodensee können Sie übrigens
einen Grundkurs Skat mit einem Intensivkurs Deutsch oder einem interkulturellen
Seminar über "Deutschland und die Deutschen" kombinieren.“
Niels von Eisenhart Rothe, Geschäftsführer,
S&W Training in Meersburg – www.sw-training.com |
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Soziale Marktwirtschaft |
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„Wer die Entstehung
der sozialen Marktwirtschaft in
Deutschland mit
all ihren bekannten Vorzügen und all ihren damals noch unbekannten
Mängeln verstehen will, sollte sich mit dem Gedanken
anfreunden, dass dieses System keine deutsche Erfindung und auch
nicht das Ergebnis
höherer ökonomischer Rationalität war, sondern im
Wesentlichen ein Reflex auf das, was sich im östlichen Europa
tat: Ohne die Sowjetmacht kein Westzonenstaat, ohne Sozialismus
keine Soziale Marktwirtschaft,
ohne Stalin kein Erhard.“
Gabor Steingart: Deutschland. Der Abstieg
eines Superstars
Piper Verlag, München, Zürich. 2004, Seite 144 f.
„Ludwig Erhard benutzte den Begriff Soziale Marktwirtschaft
als plakative Umschreibung seiner Überzeugungen,
aber auch als Marketing- und Kampfbegriff. Eine Marktwirtschaft
war für ihn ganz einfach dann sozial, wenn Wettbewerb
und Geldwert gesichert waren. Den Begriff Soziale Marktwirtschaft
geprägt hat der Kölner Ökonom Alfred Müller-Armack,
der stark von der katholischen Soziallehre geprägt war und
daher auch eine viel aktivere Sozialpolitik forderte als Erhard.“
Nikolaus Piper: Willkommen in der Wirklichkeit.
Wie Deutschland den Abstieg vermeiden kann
Deutscher Taschenbuch Verlag, München. 2004, Seite 111
“Germany is frequently called a social market economy. More
than the others, it practices capitalism with a conscience, meaning
that alongside its capitalist structure it has the largest government-backed
social insurance programs for its citizens.”
Jeffrey E. Garten: A Cold Peace. America,
Japan, Germany, and the Struggle for Supremacy
Times Books, New York. 1999, Seite 109 |
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Sozialpartnerschaft |
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“The situation of German workers is uniquely
German, in that they have two separate organizations going to bat
for them: the works council and the trade union. This ‘dual
system of interest representation’ is thoroughly confusing
to outsiders, but is very effective in giving workers negotiating
power – and thereby minimizing industrial conflict, because
all sides know well in advance what the outcome of any dispute is
likely to be.“
Susan Stern: These Strange German Ways and
the Whys of the Ways
Atlantik-Brücke e.V., Berlin. 2000, Seite 108 |
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Sozialpolitik |
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„Wir können uns Sozialpolitik nur
leisten, wenn wir erfolgreich wirtschaften. Ohne eine erfolgreiche
Sozialpolitik gibt es auch nicht genügend Arbeitsplätze.
Zu viel Sozialleistungen belasten dagegen die Unternehmen und nehmen
den Bürgern
auch den Antrieb, sich selbst zu helfen.“
Otto Graf Lambsdorff, Ehrenvorsitzender der
FDP (Liberale Partei),
in: Wirtschaftswoche, 30.06.2008, Seite 27 |
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SPD |
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“Die SPD scheint am glücklichsten,
wenn sie nicht regieren muss. Dann schnurrt die Partei wie eine
Katze. Der Gefühlshaushalt ihrer Mitglieder
ist ausgeglichen, wenn sie Programme schreiben oder Protestplakate
malen dürfen. …
Nicht die Niederlage, der Triumph bereitet ihr die größeren
Schmerzen.“
Gabor Steingart: Die Machtfrage. Ansichten
eines Nichtwählers
Piper Verlag, München, Zürich. 2009, Seite 46
“Alle drei sozialdemokratischen Kanzler der Nachkriegszeit
sind von den eigenen Leuten gestürzt worden und nicht vom politischen
Gegner.“
Gabor Steingart: Die Machtfrage. Ansichten
eines Nichtwählers
Piper Verlag, München, Zürich. 2009, Seite 60 |
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Staat |
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“In contrast to America, Germany and Japan
can be categorized as communitarian societies. This is more than
just a catchy label; it reflects a distinct premise about the purpose
of the state and the responsibilities of its citizenry. In communitarian
societies, the underlying philosophy is that the individual is an
integral part of the whole, and that one’s best chance to
develop fulla is in the context of the state’s goals.”
Jeffrey E. Garten: A Cold Peace. America,
Japan, Germany, and the Struggle for Supremacy
Times Books, New York. 1999, Seite 83 |
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Standort Deutschland |
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„Der Standort
ist gut. … Wir haben hier exzellent ausgebildete Mitarbeiter,
eine gute Forschungslandschaft, eine enge Zusammenarbeit mit unseren
Kunden und Lieferanten, unseren sechs Partneruniversitäten
sowie den außeruniversitären Forschungsinstituten wie
der Fraunhofer-Gesellschaft und dem Max-Planck-Institut.“
Ekkehard Schulz, Vorstandsvorsitzender der
ThyssenKrupp AG, im Interview mit:
Der Spiegel, 29/2008, Seite 70
„Deutschland
verfügt über eine ganze Reihe von Standortvorteilen,
was sich etwa an der Positionierung im Welthandel zeigt. Der Erfolg
Deutschlands als Exportweltmeister kommt nicht von ungefähr.
Große wie kleine deutsche Unternehmen verfügen über
eine hohe Effizienz und Anpassungsfähigkeit.“
Ulrike Reisach: Die Amerikanisierungsfalle.
Kulturkampf in deutschen Unternehmen
Econ Verlag, Berlin. 2007, Seite253
„Germany undoubtedly has a lot to offer the potential investor
in almost any sector of industry, banking or commerce. It’s
a modern, efficient country with a well-trained work-force; what
it lacks in natural resources, it makes up for in human skills.
The Germans are hard workers, reliable and efficient ...“
Susan Stern: These Strange German Ways and
the Whys of the Ways
Atlantik-Brücke e.V., Berlin. 2000, Seite 137 |
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Statussymbole |
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„Germans like to display symbols of power
and success, but handle them with much more grace and reserve than,
for instance, Americans.”
Richard D. Lewis: When Cultures Collide. Managing
Successfully Across Cultures
Nicholas Brealey, London. 2000, Seite 205 |
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Stereotypen über Deutsche |
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“Without fail, three images of Germans
emerge time after time: as boisterous beer drinkers, dressed in
lederhosen and enthusiastically enjoying the Oktoberfest; as producers
of excellent automobiles and other high-quality industrial products;
or as Nazis.“
Greg Nees: Germany. Unraveling an Enigma.
Intercultural Press, Inc., Yarmouth, Maine, 2000, page 71
Greg Nees: Germany. Unraveling an Enigma.
Intercultural Press, Inc., Yarmouth, Maine, 2000, page 71
“.. German immigration has helped shape American stereotypes
of who Germans are – hardworking, highly organized, quality
conscious, stubborn, conservative, and deeply devoted to family.”
Jeffrey E. Garten: A Cold Peace. America,
Japan, Germany, and the Struggle for Supremacy
Times Books, New York. 199, Seite 50 |
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