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Zitate über Deutschland und die
Deutschen |
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B |
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Bankensystem |
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„Deutschland
ist die Wirtschaftsmacht im gemeinsamen europäischen Markt.
Und nun sehen Sie sich Ihr Bankensystem an. Normalerweise würde
man sagen, dass ein Land mit solch großer Wirtschaftskraft
auch ein paar einflussreiche
Banken haben sollte, die nicht nur in Deutschland
selbst, sondern auch innerhalb
und außerhalb
von Europa eine Rolle spielen.”
Neelie Kroes, Wettbewerbskommissarin der Europäischen
Union, Interview in:
Süddeutsche Zeitung, 03.06.2009, Seite 18 |
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Beliebtheit |
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“Misunderstood maybe, the Germans
are definitely much-maligned.”
Susan Stern: These Strange German Ways and
the Whys of the Ways
Atlantik-Brücke e.V., Berlin. 2000, Seite 5 |
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Berlin-Blockade |
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“Die einstige Reichshauptstadt,
aufgeteilt in vier alliierte Sektoren, befand sich im sowjetischen
Teil des alten Deutschlands, und Moskau schnürte die Verkehrsadern
Richtung Westen ab Die West-Berliner waren auf eine Luftbrücke
der Alliierten angewiesen.”
DER SPIEGEL 07/2009, Seite 52
„Wer alt genug ist, sich noch daran erinnern zu können,
der wird dieses Urteil des SPIEGEL wohl nur bestätigen: Schon
kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die Soldaten der
westlichen Alliierten vom Großteil der deutschen Bevölkerung
nicht mehr als Besatzer gesehen, sondern als Freunde und Beschützer,
als Garanten von Freiheit und Demokratie.“
Niels
von Eisenhart Rothe, Coach
„Die Blockade stellte vor allem für die Deutschen einen
ersten Höhepunkt des Kalten Krieges dar. In den westlichen
Zonen und in Berlin sah man nun die westlichen Alliierten nicht
mehr als Besatzer, sondern als Schutzmächte an. Aber auch für
das britische, noch mehr jedoch für das amerikanische Deutschlandbild
war die einsetzende Luftbrücke ein Wendepunkt: Das Verhalten
der Berliner angesichts der Bedrohung änderte die amerikanische
Wahrnehmung gegenüber Deutschland nachhaltig.”
Joachim Scholtysek: Deutschland im Schatten
Hitlers – Eine ‚verdächtige Nation’
in: Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (Herausgeber)
Krauts – Fritz – Piefkes …? Deutschland von außen
Bouvier Verlag, Bonn. 1999, Seite 43 f. |
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Berliner Mauer |
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„Als die DDR im Sommer 1961
durch Massenabwanderung über Berlin auszubluten drohte, waren
Washington und Moskau bis zur Kriegsgefahr herausgefordert, Chruschtschow
musste die DDR retten, Kennedy West-Berlin schützen. Die Mauer
war der Kompromiss, sie schloss das Fluchtloch und ließ die
Westinsel und ließ deren Verbindungswege nach Westen unangetastet.”
Peter Bender: Zweimal Deutschland. Eine ungeteilte
Nachkriegsgeschichte
Pantheon-Verlag. München, 2009, Seite 68 |
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Berufsausbildung |
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„Germany
has perhaps an unmatched ability to produce highly skilled workers.”
Jeffrey E. Garten: A Cold Peace. America, Japan, Germany, and the
Struggle for Supremacy
Times Books, New York. 1999, Seite 130 |
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Besatzung |
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„Heute gilt die Besatzungspolitik
der Westmächte als beispielhaft für eine besonders gelungene
Aufbauarbeit nach Krieg und Regimewechsel.“
DER SPIEGEL 07/2009, Seite 54 |
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Bevölkerung |
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„Schon seit fast vierzig Jahren
reicht die Geburtenrate in Deutschland nicht aus, um die Bevölkerungszahl
aufrecht zu erhalten. Seit 2005 verringert sich die Bevölkerung,
nachdem sie vorher vor allem durch Immigration stabil gehalten wurde.“
Ederer, Peer, Schuller, Philipp und Willms,
Stephan: Geschäftsplan Deutschland
Schäffer-Poeschel Verlag, Stuttgart. 2008, Seite 34 |
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Beziehung |
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“Jeweils ein Drittel der jungen
Deutschen sind verheiratet (34%), leben als Single (31%) oder in
einer festen Beziehung. 5% führen eine ‚lockere Beziehung’.
Das geht aus einer SPIEGEL-Umfrage (25/2009, Seite 63) hervor.
Der gleichen Umfrage zufolge sehen fast drei Viertel der jungen
Deutschen als langfristig an, 55% glauben sogar, dass ihre gegenwärtige
Beziehung ‚für immer’ halten wird.“
Niels
von Eisenhart Rothe, Coach
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Bier |
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“Beer is not so much a way
of life, more the be-all and end-all of it.”
Stefan Zeidenitz und Ben Barkow: Xenophobe’s
Guide to the Germans.”
Oval Books, London. 2008, Seite 59
„Das nach dem Reinheitsgebot gebraute Bier
war neben der Deutschen Mark der zweite Grundpfeiler des deutschen
Nationalstolzes, an dem Außenstehende nicht gefahrlos rütteln
durften ...“
Maxim Gorski: Gebrauchsanweisung für
Deutschland
Piper Verlag, München. 2007, Seite 55 |
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Bildung |
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„Während 2005 im Durchschnitt
der OECD 36 Prozent eines Jahrgangs einen Hochschulabschluss erwerben
konnten, waren es in Deutschland nur 21 Prozent.“
Ederer, Peer, Schuller, Philipp und Willms,
Stephan: Geschäftsplan Deutschland
Schäffer-Poeschel Verlag, Stuttgart. 2008, Seite 28 |
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Bismarck, Otto von |
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„Finally, Bismarck built the
first modern welfare state. Among its purposes was to encourage
workers to identify with the state rather than with their socialist
political leaders. He introduced insurance schemes for accidents,
sickness, old age. He reduced working hours for women and children.”
Jeffrey E. Garten: A Cold Peace. America,
Japan, Germany, and the Struggle for Supremacy
Times Books, New York. 1999, Seite 89
„Together with his progressive social legislation, Bismarck
thus married nationalism and liberalism, while attempting to submerge
democratic government. The result was economic order, national industrial
power, and a total absence of democratic political institutions.”
Jeffrey E. Garten: A Cold Peace. America,
Japan, Germany, and the Struggle for Supremacy
Times Books, New York. 1999, Seite 90 |
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Brandt, Willy |
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„In Kanzler Willy Brandt hatte
die Entspannung
eine Personifizierung erhalten. Im Warschauer Ghetto hatte er vor
dem Denkmal für die ermordeten Juden gekniet, ein Bild, das
um die Welt ging und ein Deutschland
zeigte, das Ernst machte mit der Einsicht in seine Schuld.
Dann war ihm der Nobelpreis für Bemühung um den Frieden
zugesprochen worden.“
Peter Bender: Zweimal Deutschland. Eine ungeteilte
Nachkriegsgeschichte
Pantheon-Verlag. München, 2009, Seite 170
„Es gibt Momente in der Geschichte
eines Volkes, in
denen das anscheinend undurchdringliche Knäuel von Schuld
und Verstrickungen wie durch einen Feuerschein durchleuchtet wird.
Der 7. Dezember 1970 gehörte dazu. Willy Brandts einzigartige
Geste fand weltweit Beachtung. Der deutsche Regierungschef, der
in der Zeit des Hitler-Regimes emigriert war und den persönlich
keine Faser deutscher Schuld berühren konnte, nahm in diesem
Moment die Schuldlast der Deutschen auf sich und bat vor den Polen
und der Weltöffentlichkeit um Vergebung.“
Reinhard Appel: Der Kniefall Willy Brandts
in Warschau
in: Petra Gerster (Herausgeberin): 60 bewegte Jahre. Deutschland
1949-2009
Helmut Lingen Verlag, Köln. 2009, Seite 103
„Für mich als damals noch jungen Menschen war Willy
Brandts Kniefall in Warschau die bis dahin bewegendste politische
Geste. Und auch heute könnte ich keine politische Geste nennen,
die mehr bedeutet
und mehr bewirkt hat.
Als Regierungschef hat Brandt für sein Volk
Verantwortung angenommen,
von der er als Person absolut frei war. Er hat seinem Land und dessen
Ansehen in der Welt damit einen unschätzbar großen Dienst
erwiesen.
Es gab allerdings nicht wenige Deutsche, die Willy Brandts große
Geste damals als würdelos kritisiert haben. Das waren überwiegend
Deutsche, die sich im Gegensatz zu Willy Brandt in irgendeiner Weise
mit dem Naziregime arrangiert hatten und die sich nachhaltig geweigert
hatten, in würdevoller Weise zu ihrer Verantwortung
zu stehen.“
Niels
von Eisenhart Rothe, Coach
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Briten und Deutsche |
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“The Brits have never really
forgiven the Germans for losing the war and then turning defeat
into an economic miracle.”
Susan Stern: These Strange German Ways and
the Whys of the Ways
Atlantik-Brücke e.V., Berlin. 2000, Seite 5 |
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Britische und Deutsche Wirtschaft |
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„Es ist an der Zeit, die beruhigende
Geschichte von der wirtschaftlichen
Überlegenheit Großbritanniens
zu beerdigen. Sowohl Großbritannien als auch Deutschland weisen
heute einen ähnlichen Mix aus Stärken und Schwächen
wie vor zehn Jahren auf. Der Unterschied:
Die Briten nehmen diese Nachricht schockiert zur Kenntnis. Für
die Deutschen bedeutet sie nach Jahren des Klagens eine erfreuliche
Überraschung.“
Andrew Gowers, früherer Chefredakteur
der Financial Times Deutschland im manager magazin, 3/2006, Seite
125 |
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Bundesrepublik Deutschland |
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„Das Grundgesetz
tritt in der Nacht zum 24. Mai 1949 um 0 Uhr in Kraft – und
seitdem gibt es die Bundesrepublik
Deutschland.
Deren Gründung liegt im kommenden
Mai 60 Jahre zurück, und es herrscht heute allseits Einigkeit,
dass es der beste Staat ist, den Deutsche je zustande gebracht haben.
Aus dem verwüsteten Land, in dem fast jeder Sechste durch Krieg,
Holocaust, Vertreibung umgekommen war und in dem beinamputierte
Kriegsversehrte mit abgenähten Hosen durch Ruinenlandschaften
irrten, ist eine angesehene Mittelmacht geworden: demokratisch,
liberal, wohlhabend.“
Klaus Wiegrefe: Die goldene Chance –
60 Jahre Bundesrepublik Deutschland
In: DER SPIEGEL 07/2009, Seite 46
“Die Bundesrepublik erreichte, was weder die Weimarer Republik
noch die DDR schafften, sie wurde ein Staat fast ohne Staatsfeinde.
Anfang der sechziger Jahre gab es eine wirtschaftlich
gedeihende, politisch stabile deutsche Demokratie.
Bonn wurde nicht Weimar.”
Peter Bender: Zweimal Deutschland. Eine ungeteilte
Nachkriegsgeschichte
Pantheon-Verlag. München, 2009, Seite 82 |
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Cross-Cultural
Training Germany
German
Language Course in Germany |
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