Bis vor Beginn der globalen Finanz-
und Wirtschaftskrise
hatten die deutsche Bundesregierung
und besonders Finanzminister Peer Steinbrück ehrgeizige
Ziele:
Sie wollten das Defizit
der öffentlichen
Haushalte in Deutschland auf Null senken.
Und bis zum Ausbruch der Krise
schien Deutschland da auch auf einem guten Weg zu sein – trotz
der immer noch erheblichen Belastungen als Folge der deutschen Wiedervereinigung.
Mit den verschiedenen Programmen zur Begrenzung und Überwindung
der Krise sind derartige Hoffnungen
für lange Zeit unrealistisch geworden. Für 2009 erwartet
die EU-Kommission ein Defizit
der öffentlichen
Haushalte in Deutschland
in Höhe von 3,9% des Bruttoinlandsprodukts.
Damit steht Deutschland zwar im Vergleich
zu den meisten anderen EU-Ländern noch recht gut da –
aber das darf nur ein schwacher Trost sein. |